Der Status quo in der KMU-Kanzlei

Wer als Anwalt KMU-Mandanten betreut, kennt das Muster: Beim ersten Termin liegt eine grobe Schilderung der Lage vor; bei der Aktenübergabe kommt eine PDF-Sammlung "der relevanten Unterlagen", oft inkonsistent benannt. Sie rekonstruieren den Sachverhalt, legen eine eigene Aktenstruktur an, fragen die fehlenden Verträge nach, prüfen Fristen, die der Mandant nicht im Blick hatte — und können danach anfangen, juristisch zu arbeiten.

Die ersten Stunden eines neuen Mandats sind oft administrative Arbeit, die der Mandant gar nicht bezahlen will. Das geht auf Ihre Marge.

LEGALinhouse als Mandantentool an Ihre Klienten

Eine zunehmend gangbare Variante: Sie empfehlen Ihren KMU-Mandanten, LEGALinhouse als ihr Vertrags- und Fallmanagement zu nutzen. Sie selbst bekommen als externer Anwalt einen Default-Deny-Zugang zum System des Mandanten — Sie sehen nur das, was der Mandant Ihnen freigegeben hat. Konkret heißt das:

  • Mandanten haben ihre Verträge zentral, mit Metadaten, Fristen und Versionierung.
  • Mandantenseite gibt Ihnen den Fall frei — Sie sehen Sachverhalt, Korrespondenz, Verträge, Fristen.
  • Sie können im Fall Notizen, Stellungnahmen oder Hinweise hinterlegen, die nur Sie sehen.
  • Beim Mandatsabschluss zieht der Mandant Ihren Zugriff zurück. Saubere Trennung.

Was das für Sie ändert

Statt zur Erstberatung mit einem Schuhkarton zu kommen, kommt der Mandant mit einer strukturierten Akte. Sie können sofort in die fachliche Arbeit einsteigen — Vertragsklauseln prüfen, Argumentationsstrategie entwickeln, Schriftsatz entwerfen. Die ersten Stunden sind nicht mehr Aktenrekonstruktion, sondern bezahlbare juristische Arbeit.

Vorbereitete Akten statt Schuhkartons

Selbst wenn der Mandant LEGALinhouse nicht selbst nutzt, können Sie es auf Kanzleiseite einsetzen und Ihre KMU-Mandate dort strukturieren. Die KI hilft beim Aufbereiten eingehender PDFs (OCR, Metadaten-Extraktion, automatische Fallzuordnung), bei der Vertragsanalyse und bei der Recherche. Sie bekommen Ihre Mandanten-Akten schneller in einen arbeitsfähigen Zustand.

Kapazität pro Anwalt

In einer typischen KMU-Kanzlei ist die Bottleneck-Ressource die Anwaltsstunde. Wenn Sie die Vorbereitungszeit pro Mandat um 30-50 % senken, ohne an Qualität zu verlieren, betreuen Sie entweder mehr Mandanten pro Anwalt — oder Sie nehmen für anspruchsvollere Tätigkeiten mehr Stunden, die der Mandant auch bereit ist zu bezahlen. Beide Varianten sind eine wirtschaftliche Verbesserung.

Standardisierte Vorgänge (Mahnungen, einfache Kündigungen, Vertragsprüfungen mit klaren Klausel-Anforderungen) lassen sich teilweise an juristische Assistenten oder Referendare delegieren, weil das System die Struktur vorgibt — und die KI die Vorarbeit macht. Mehr unter Funktionen.

Was Sie nicht abgeben

LEGALinhouse macht aus Ihrer Kanzleiarbeit keine Cloud-Vorlagensoftware. Schriftsätze in laufenden Verfahren, anwaltliche Strategie, Mandantenbeziehung, fachliche Verantwortung — das sind Ihre Aufgaben und werden es bleiben. Was die KI liefert, sind Entwürfe und Recherche — Sie prüfen, ergänzen, entscheiden. Mehr unter Konzept · RDG und Grenzen.

Interesse, das in Ihrer Kanzlei zu testen? Beta-Zugang anfragen — wir richten Ihnen einen Kanzlei-Mandanten ein und unterstützen bei der Einbindung eines pilotierenden KMU-Mandanten.